Ubuntu-18-04-1-lts – netplan und die Fehlermeldung: Temporary failure in name resolution …

Das Neuere ist nicht immer das bessere. Seit Ubuntu 18.04.1 wurde das Konzept /etc/network/interfaces durch /etc/netplan ersetzt. Leider mit Fehlern im Scripting, die bei einer Neuinstallation auftreten. So auch in meinem Falle, wollte ich doch nur schnell einen SAMBA Server installieren und die neuesten Patche herunterladen. Weit gefehlt, denn die Verbindung nach draußen klappte wegen eines DNS Problems nicht.

Im Verzeichnis /etc/netplan/ liegt die 50-cloud-init.yaml Datei. Sie dient dazu die Netzwerkumbgebung zu konfigurieren und kann folgend aussehen:

network:
       ethernets:
                 enp1S0:
                            addresses:
                            – 192.168.1.1/24
                            nameservers:
                                   addresses:
                                   – 192.168.1.2
                                   search:
                                  – domain.local
                           optional: false
              enp7S0:
                           addresses:
                                 – 192.168.0.2/24
                           gateway4: 192.168.0.1
                           optional: false
version: 2

Note:
a.) Bitte keine TABS verwenden, sondern nur Leerzeichen.
b.) Nach jeder Änderung die Befehle „netplan generate && netplan apply“ durchführen.
c.) Zuletzt den Dienst starten: „systemctl restart systemd-networkd.service

Nach restart von netplan apply wurde der korrekt angegebene DNS Server in der /etc/resolv.conf 192.168.1.2 immer durch den 127.0.0.53 ersetzt. Eine Internetverbindung konnte somit nicht stattfinden, da die Namensauflösung nicht funktionierte.

Abhilfe konnte nur mit der /etc/systemd/resolved.conf geschaffen werden. Denn dort muss der DNS unter:
[Resolve]
DNS=192.168.0.2
#FallbackDNS=
Domains=domain.local
eingetragen werden.

Mit restart des Dienstes „systemctl restart systemd-resolved.service“ klappte dann auch endlich das Herunterladen der Patche/Updates.

Wer noch prüfen möchte ob die Namensauflösung korrekt funktioniert, kann den Status mit dem Befehl „systemd-resolve –status“ abrufen.

Viel Erfolg!

 

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